Herbst 2017: Von Hamburg nach Cariati

Fünf Tage brauchen wir, um von Hamburg nach Cariati zu kommen, und es ist gut, dass wir uns so viel Zeit lassen können.
Am dritten Reisetag erreichen wir Tivoli bei Rom. Nachmittags ein ausführlicher Besuch der Villa Adriana.

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Der Audioguide ist leider so miserabel, dass wir meist nur einigermaßen hilflos vor den alten Steinen stehen. Die  Villa wurde im Auftrag des Kaisers Hadrian als Sommerresidenz und Alterssitz gebaut, sie ist die größte und aufwändigste Palastanlage, die sich je ein römischer Kaiser bauen ließ.
Wir haben sie fast für uns allein. Es ist glutheiß und so staubig, dass auch Paula ganz grau aussieht. Trotzdem genießt sie es, denn überall auf dem Gelände gibt es Trinkwasserbrunnen und in einem See etliche spannende Schildkröten.

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Der vierte Tag wird wie erwartet stressig. Vormittags Besuch der Villa d‘ Este in Tivoli. Ein beeindruckender Palast mit gut erhaltenen Malereien in den Räumen und einem Prachtgarten mit Hunderten Springbrunnen und Wasserfällen.

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Ein Kardinal, Sohn von Lucretia Borgia, ließ sich diese innen und außen überaus reich geschmückte Anlage im 16. Jahrhundert von Kirchengeldern bauen.

In Ostia holen wir gegen Mittag den Leihwagen ab und stellen dann unser Auto mit einer festen Schutzhaube versehen auf den Parkplatz der Werft von Altamarea am Tiber. Hier wird die Honfleur im kommenden Winter auf dem Trockengelände stehen.

Zwischen Rom und Napoli ist durch die große Hitze und Trockenheit des Sommers alles braun. Auf der Fahrt sehen wir in den Bergen und an der Autobahn etliche Feuer. Nach einer Übernachtung südlich Napoli kommen wir am 01.September 2017  mittags  in Cariati an. Das Boot sieht gut aus, die Maschinen laufen, Batterien sind ok, und die Elektronik funktioniert auch.
Das ist sehr erfreulich, nur die Gluthitze macht uns Nordlichtern zu schaffen, dazu gleißendes Licht und asiger Wind. Eine Kombination, die mich immer erstmal fertig macht. Wir haben, natürlich, schnell Besuch vom Il Americano, um die aktuelle Weltlage zu diskutieren, und gehen mit Il Dottore und seiner Frau noch einmal calabresisch essen. Nach einem Großeinkauf gibt Jörn den Leihwagen ab. Nun  muss das Unterwasserschiff noch vom Bewuchs befreit werden, und dann können wir uns gen Rom aufmachen. Wir freuen uns auf 480sm, immer an der Küste entlang.

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